Weils so schön passt: Idylle mit Kühen, fernab jeder RailCity. Das Bild ist von mir. Nid chlaue stähle, syt so guet!
In seinem NZZ-Artikel «Easy Swiss – oder: Man spricht Deutsch» zieht Walter Boris Fischer gegen die Anglisierung und die Germanisierung des Schwyzerdütsch vom Leder. Seine Argumente gegen englische Importware sind korrekt, aber nicht [...]
Als der «Spiegel» letztes Jahr «dem Deutsch» retten wollte, bediente er sich wackliger Argumente und einer grauslichen Sprache. In der «Zeit» finden wir heute einen besseren Versuch: Jens Jessen wettert in seinem Manifest «Die verkaufte Sprache» nämlich nicht über Werbeslogans, sondern über die Grossmannssucht, die hinter dem Gebrauch dämlicher Denglisch-Wörtchen steckt:
[Der Importeur englischer Leerformeln] will [...]
In der «Welt» bespricht Hendrik Werner den Wettbewerb, mit dem «das schönste bedrohte Wort» gekürt werden soll. Nun sind Schöne Wörter, ob bedroht oder nicht, eine Geschmackssache. Und ein offiziell gekrönter Anachronismus erst recht. Vor allem, wenn er zur Vermeidung seines natürlichen Todes künstlich beatmet wird. Was aber nützt der deutschen Sprachgemeinschaft ein beglaubigtes Retro-Wort, [...]
«Rettet dem Deutsch» - die kürzlich erschienene Titelgeschichte des «Spiegel» hat den Monarchen nicht nur enttäuscht, sondern auch dazu bewogen, in losen Abständen Bücher zu rezensieren, die sich der Sprachpflege (und auch dem Sprachzerfall) umfassender widmen. Den Anfang macht ein hervorragendes Buch, das mit 10 Euro auch nicht viel mehr kostet als zwei «Spiegel»-Ausgaben:
Stefan Gärtner: [...]
«Rettet dem Deutsch!». Unter diesem Motto steht die Titelgeschichte des aktuellen «Spiegel», deren Rezension der Monarch Anfang Woche versprochen hatte und deren Ausbleiben von Herrn Sprechtakel moniert wurde. Nun, da Wochenend und Sonnenschein regieren, schreiten wir zur Kritik.
Eins vornweg: Wer wissen möchte, woran die deutsche Sprache wirklich krankt, wird vom Donnerwetter aus Hamburg enttäuscht [...]