Tag Archives: Schweizerdeutsch

Lueget mau nache

In der Wochenendpresse gabs gleich zwei lesenswerte Artikel zum Schwyzerdütsch. Die «NZZ am Sonntag» berichtete über das Idiotikon, das «Magazin» über die L-Vokalisierung. Etwas verständlicher formuliert: warum Hanspeter von Z. W. «hingerem Gmüesregau» und nicht «hingerem Gmüesregal» steht.

Mir hei gseh, dass ä Handligsbedarf besteit, wo itz mues abklärt wärde

Weils so schön passt: Idylle mit Kühen, fernab jeder RailCity. Das Bild ist von mir. Nid chlaue stähle, syt so guet!
In seinem NZZ-Artikel «Easy Swiss – oder: Man spricht Deutsch» zieht Walter Boris Fischer gegen die Anglisierung und die Germanisierung des Schwyzerdütsch vom Leder. Seine Argumente gegen englische Importware sind korrekt, aber nicht [...]

Äs Himugüegeli ufem Chueche

Der Sprachatlas der deutschen Schweiz basiert auf den Schweizer Dialekten, die zwischen 1939 und 1958 gesprochen wurden. Ein Forschungsprojekt der Universität Zürich untersucht nun, wie sich die Dialekte in den letzten 60 Jahren verändert haben: Gibt es weniger Wort-Varianten als früher? Haben sich die Grenzen der Dialekte verschoben? Werden die Dialekte von regionalen Zentren oder [...]