Monthly Archives Januar 2008

Lernbar

Der Verschreiber der Woche findet sich in einer Werbebeilage des Media-Markts: Eine vermutlich lernfähige Fernbedienung wird uns als «lernbar» verkauft. Wenn das kein Lichtblick ist.

Der zentrale Mittelpunkt allen Seins …

Heute habe ich mich über die Post geärgert. Aber nur, bis mich ihre Website für Privatkunden zum Lachen brachte:
Wir denken und handeln kundenorientiert
Kundinnen und Kunden bilden das Zentrum unseres Seins und Tuns. Unser Unternehmen (er)kennt frühzeitig Ihre Bedürfnisse und handelt entsprechend konsequent. Damit werden Ihnen bedürfnisorientierte Lösungen aus einer Hand geboten.
Liebe Post, ich verspüre ein [...]

«Dütsch» und anders

Die Konjunktur soll uns auch 2008 erhalten bleiben. Kein Wunder, überschlagen sich die Personalvermittler im «Stellen-Anzeiger» einmal mehr beim Texten ihrer neuen Herausforderungen für aussergewöhnliche Persönlichkeiten. Manchmal wirds etwas übermütig, so etwa beim «Top Job im Web Shop», der sich erst nach dem zweiten Bier reimen dürfte (Topschtop im Webtschop).
Das E-Business boomt! Mit gutem Grund. [...]

Weinfindung

In der «Sonntagszeitung» vom letzten Wochenende schrieb ein Wirt in seinem Leserbrief:
Bei uns im Lenkerhof ist es Standard, dass auch an Vierer- oder Sechsertischen alle Gäste eine Weinkarte erhalten. Unsere Erfahrungen zeigen, dass dies sehr geschätzt wird. Die Weinfindung der Gäste wird viel angeregter und darum möglicherweise auch zufriedenstellender.
Wörter auf -ung sind häufig schlimm. Doch [...]

Geierfonds

Das Börsendeutsch ist vor allem ein Börsenenglisch: Ohne Leveraged Bullshit Wording scheint die Finanzwelt nicht mehr funktionieren zu können. Doch ab und zu gibt es einen Lichtblick. Inmitten von «Zielperformance», «Managed Futures», «Macro Funds» und «klassischen Convertible Arbitrage» fand ich dieser Tage im «Tages-Anzeiger» ein Schönes Wort:
Auch Geierfonds, die sich Wertpapiere holen, die andere [...]