Hanebücherei

Der Mond und das Pfefferland füllen sich diese Woche mit Anlageberatern und Börsenhändlern. Wo bleibt noch Platz für schlechte Drucksachen? Vielleicht in der fiktiven Bibliothek, die Volker Strübing in einer ausführlichen Würdigunng verschiedener Fernsehserien nebenbei erwähnt:

Die [Serie «24»] will realistisch sein in dem Sinne, dass alles was dort passiert, wirklich passieren könnte. Keine Eisbären im Dschungel, keine Monster, keine verfluchten Zahlen. Gerade deshalb ist sie viel unglaubwürdiger als Lost. Ständig ärgert man sich, weil man denkt: «Häh?» Komisch, dass sie sowas in der Videothek verleihen. Müsste eigentlich in der Hanebücherei stehen.

Das wäre eine Sammlung übler Texte, billiger Wortspielchen und schlechter Romane. Mit einem grossen, altmodischen Schlagwortkatalog. Und bitte ohne Ausleihmöglichkeit.

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