«Writing about music is like dancing about architecture» sagte jemand. Das wird wohl stimmen. Trotzdem war ich konsterniert, im «Tages-Anzeiger» vom 17. November diesen Satz zu lesen:
Dabei spielten [Interpol] nicht nur die recht unverblümt eingängigen Songs wie «Obstacle 1», «C’mere» oder «The Heinrich Maneuver».
Wenn ein Song eingängig ist, ist er automatisch unverblümt - sonst wärs ja kein Gassenhauer. Nun gut, ein ungefährlich harmloser Pleonasmus ist immer möglich. Aber «recht» unverblümte, also «schon noch ziemlich direkte» Songs gibts wohl nur im sozialpädagogischen Kuscheluniversum.
Comments 2
Ich bin schon ziemlich positiv angetan von diesem pleonastischen Pleonasmus.
Posted 21 Nov 2007 at 18:36 ¶Vom unverblümt eingängigen?
Posted 21 Nov 2007 at 19:44 ¶Post a Comment