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	<title>Kommentare zu: Anglizismen reloaded</title>
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	<description>Die linguistische Monarchie.</description>
	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 07:35:17 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Michael Staub</title>
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		<dc:creator>Michael Staub</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 08:55:15 +0000</pubDate>
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		<description>You may want to look at his:

http://en.wikipedia.org/wiki/Denglisch</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>You may want to look at his:</p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Denglisch" rel="nofollow">http://en.wikipedia.org/wiki/Denglisch</a></p>
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		<title>Von: Yurtdisi Egitim</title>
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		<dc:creator>Yurtdisi Egitim</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 07:20:08 +0000</pubDate>
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		<description>does anyone knows if there is any other information about this subject in other languages?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>does anyone knows if there is any other information about this subject in other languages?</p>
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		<title>Von: Michael Staub</title>
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		<dc:creator>Michael Staub</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2007 14:41:47 +0000</pubDate>
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		<description>Und noch zu deinem PS: Natürlich ist die Nightshift nichts weiter als eine Nachtschicht. Die war aber bereits besetzt, als ich einen Domainnamen brauchte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und noch zu deinem PS: Natürlich ist die Nightshift nichts weiter als eine Nachtschicht. Die war aber bereits besetzt, als ich einen Domainnamen brauchte.</p>
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		<title>Von: Michael Staub</title>
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		<dc:creator>Michael Staub</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2007 14:40:19 +0000</pubDate>
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		<description>Anglizismen im Deutschen sind ein anerkanntes Forschungsgebiet. Anglizismen im Schweizerdeutschen fallen den meisten nicht einmal auf. Ich stimme dir zu, dass wir im Schweizerdeutschen häufig ohne Not ein englisches Wort gebrauchen, und zwar selbst für triviale Verben (mir chöi no phone usw.). Vermutlich lässt sich dieser Prozess nicht mehr canceln, denn das «Meeting» und der «Lunch» verleihen halt selbst Pesche Normalbürger einen Hauch von globalisierter Wichtigkeit.
Wenn es aber um Satzstrukturen und Bedeutungen geht, höre ich viel öfter deutsche als englische Muster. Zum Beispiel fallen mir immer wieder Sätze auf, die unnötig gestelzt daherkommen. Statt zu sagen: «Geits no, so redsch du aso nid mit mir» schwurbelt zum Beispiel die Mutter zum Teenager-Sohn: «Aso bitte, merksch du eigentlech nid, dass di Ton mir gägenüber völlig unabracht isch?». Das ist eine hässliche Mischung aus Betroffenheitslyrik und Serien-TV. Oder statt zu sagen: «Das isch haut ä Fähler, won ig immer wieder mache» sagt ein kaum Zwanzigjähriger: «Das isch haut scho so ne Problematik, wo mir irgendwie immer wieder begägnet». Das läuft nicht einmal unter jugendlichem Übermut, sondern ist vorzeitige sprachliche Vergreisung. Wenn ich solche Sätze höre, fallen die paar englischen Brocken dann auch nicht mehr ins Gewicht ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anglizismen im Deutschen sind ein anerkanntes Forschungsgebiet. Anglizismen im Schweizerdeutschen fallen den meisten nicht einmal auf. Ich stimme dir zu, dass wir im Schweizerdeutschen häufig ohne Not ein englisches Wort gebrauchen, und zwar selbst für triviale Verben (mir chöi no phone usw.). Vermutlich lässt sich dieser Prozess nicht mehr canceln, denn das «Meeting» und der «Lunch» verleihen halt selbst Pesche Normalbürger einen Hauch von globalisierter Wichtigkeit.<br />
Wenn es aber um Satzstrukturen und Bedeutungen geht, höre ich viel öfter deutsche als englische Muster. Zum Beispiel fallen mir immer wieder Sätze auf, die unnötig gestelzt daherkommen. Statt zu sagen: «Geits no, so redsch du aso nid mit mir» schwurbelt zum Beispiel die Mutter zum Teenager-Sohn: «Aso bitte, merksch du eigentlech nid, dass di Ton mir gägenüber völlig unabracht isch?». Das ist eine hässliche Mischung aus Betroffenheitslyrik und Serien-TV. Oder statt zu sagen: «Das isch haut ä Fähler, won ig immer wieder mache» sagt ein kaum Zwanzigjähriger: «Das isch haut scho so ne Problematik, wo mir irgendwie immer wieder begägnet». Das läuft nicht einmal unter jugendlichem Übermut, sondern ist vorzeitige sprachliche Vergreisung. Wenn ich solche Sätze höre, fallen die paar englischen Brocken dann auch nicht mehr ins Gewicht &#8230;</p>
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		<title>Von: unkultur</title>
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		<dc:creator>unkultur</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2007 12:44:20 +0000</pubDate>
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		<description>P.S. Und, das kann ich mir nicht verkneifen, "Nightshift" ist doch gleichbedeutend "Nachtschicht", oder etwa nicht? ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>P.S. Und, das kann ich mir nicht verkneifen, &#8220;Nightshift&#8221; ist doch gleichbedeutend &#8220;Nachtschicht&#8221;, oder etwa nicht? ;-)</p>
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		<title>Von: unkultur</title>
		<link>http://wortreich.nightshift.ch/2007-07-27/anglizismen-reloaded/comment-page-1/#comment-11780</link>
		<dc:creator>unkultur</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2007 11:38:13 +0000</pubDate>
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		<description>Auch ich ertappe mich beim Sprechen, beim Schreiben von E-Mails (Verzeihung, von elektronischen Nachrichten) und sogar beim Verfassen von Blog-Einträgen immer wieder dabei, dass ich unnötige Anglizismen verwende. Es gibt Wörter wie beispielsweise "E-Mail", die sich nicht mehr aus unserem Sprachgebrauch entfernen lassen. Aber weshalb muss ich sagen, ich gehe an ein Meeting, wenn es sich doch einfach um eine Besprechung handelt! Ein "Date" hat zwar keine elegante Entsprechung im Deutschen, lässt sich aber wunderbar mit dem französischen Rendez-vous ausdrücken, und ein "Ticket" war früher ein Billet (für uns Schweizer jedenfalls). Wir hatten schon immer vereinzelt fremde Wörter in unserer Sprache, aber das Englische untergräbt langsam auch Satzstrukturen und Bedeutungen. Immer wieder wird das Wort "realisieren" in der Bedeutung von "begreifen" statt von "umsetzen" verwendet. Deutsche Formulierungen sind manchmal umständlicher als englische - aber stehen wir zum Umständlichen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich ertappe mich beim Sprechen, beim Schreiben von E-Mails (Verzeihung, von elektronischen Nachrichten) und sogar beim Verfassen von Blog-Einträgen immer wieder dabei, dass ich unnötige Anglizismen verwende. Es gibt Wörter wie beispielsweise &#8220;E-Mail&#8221;, die sich nicht mehr aus unserem Sprachgebrauch entfernen lassen. Aber weshalb muss ich sagen, ich gehe an ein Meeting, wenn es sich doch einfach um eine Besprechung handelt! Ein &#8220;Date&#8221; hat zwar keine elegante Entsprechung im Deutschen, lässt sich aber wunderbar mit dem französischen Rendez-vous ausdrücken, und ein &#8220;Ticket&#8221; war früher ein Billet (für uns Schweizer jedenfalls). Wir hatten schon immer vereinzelt fremde Wörter in unserer Sprache, aber das Englische untergräbt langsam auch Satzstrukturen und Bedeutungen. Immer wieder wird das Wort &#8220;realisieren&#8221; in der Bedeutung von &#8220;begreifen&#8221; statt von &#8220;umsetzen&#8221; verwendet. Deutsche Formulierungen sind manchmal umständlicher als englische - aber stehen wir zum Umständlichen!</p>
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