Ein Winterthurer Lehrer wurde vier Wochen vor der Pensionierung freigestellt, weil er einen Schüler geschlagen hatte. Am 25. Juni erschienen im «Tages-Anzeiger» zu diesem Vorfall zwei Leserbriefe unter der Schlagzeile
Lehrer freigestellt statt schulgepflegt
Eine schöne Verbung! Die Schulpflege, das abstrakte Organ, wird jetzt auf einmal greifbar: Wer Probleme hat (oder bereitet), wird schulgepflegt. Natürlich lässt sich das Verfahren auch auf andere Pflege-Nomen anwenden. Einige Vorschläge:
Eiche gefällt statt baumgepflegt
Patient geheilt statt krankgepflegt
Gewerbezone bewilligt statt raumgepflegt
Und wenn man das Konzept konsequent verfolgt, können natürlich auch Denglisch-Wörter kuriert werden: Statt stehen gelassen, werden sie ganz einfach sprachgepflegt.
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