Lebensunterhaltungskosten

Wie viel geben Sie jedes Jahr für Ihre Wohnungsmiete aus? Für Ihre Krankenkasse? Für schlechten Kaffee? Wahrscheinlich zu viel. Die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten erreichen Höhen, die eher für Pleitegeier als Menschen geschaffen sind. Trotzdem geht es uns gut,

solang am Morge gäng e nöiie Tag afaht
solang no Chole chöme we me ds Chärtli inelaht

wie Züri West singen.

Spätestens wenn die Kohlebunker erschöpft sind, stellt sich aber die Frage, was uns die schönen Seiten des Lebens kosten. Nun dürfte es eine langwierige und aufwendige Sache sein, die Vollkosten des Lustprinzips zu berechnen. Während sich Generationen von Ökonomen damit herumplagen mögen, ist uns dank eines Eintrages im Weblog des «Tages-Anzeiger» wenigstens schon der korrekte Begriff bekannt:

Lebensunterhaltungskosten

bezeichnen Ausgaben, die uns nicht bloss am Leben, sondern auch bei guter Laune halten.

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