Der Terror hat ein Ende - jetzt greift die Zürcher Stadpolizei gegen Verkehrsrowdys durch, wie der «Tages-Anzeiger» online berichtet. Dass die «nachlassende Disziplin bei der Einhaltung der Verkehrsregeln» bestraft werden soll, wird jeden Fussgänger freuen, dem schon einmal «der Vortritt verweigert» worden ist. Doch halt! Nicht die γοργόνες (SUV-Gorgonen) vom Zürichberg, nicht die Spoiler-Drohnen aus dem Hinterland sind gemeint. Es geht um die Velofahrer.
Neben ernsten Worten und Einzahlungsscheinen wird zu deren Massregelung ein neues polizeiliches Mittel eingesetzt:
Fehlbare wird die Polizei büssen oder verzeigen, Kinder von zehn bis vierzehn Jahren müssen an einem Mittwochnachmittag an einem Belehrungskurs teilnehmen.
Ein schönes oder eher ein schlimmes Wort? Je nach Kontext wohl. Ich hätte mir einen Belehrungskurs für jene Autofahrer gewünscht, die jeden Morgen meine ÖV-Route verstopfen zu müssen meinen. Dass es in den Zeiten von Mobility, PostAuto (s. hier) und ZVV immer noch so viele Solo-Fahrer gibt, wird wohl auch auf mangelndes Wissen zurückgehen.
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